Das Statistische Bundesamt hat am 6. März eine Pressemitteilung veröffentlicht, die wir hier in Auszügen wiedergeben möchten.
Demnach wurden im Jahr 2025 insgesamt 1,4 % mehr Strom ins Netz eingespeist als im Vorjahr.
Der Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtstromerzeugung lag bei 58,6 %. Es wurde 17,4 % mehr Solarstrom und 10,2 % mehr Strom aus Erdgas als im Vorjahr produziert. Das ist jeweils ein neuer Rekord seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2018. Windkraft und Kohle sind trotz leichter Rückgänge weiterhin wichtigste Energieträger.
Im Detail: „Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 438,2 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Nach vorläufigen Ergebnissen waren das laut Statistischem Bundesamt 1,4 % mehr Strom als im Vorjahr. Mit einem Anteil von 58,6 % stammte der inländisch erzeugte und in das Netz eingespeiste Strom 2025 wie bereits seit 2023 mehrheitlich aus erneuerbaren Energieträgern (2024: 59,5 %). Allerdings blieb die aus erneuerbaren Quellen erzeugte Strommenge 2025 mit 256,9 Milliarden Kilowattstunden nahezu unverändert zum Vorjahr (-0,1 %).
Die erzeugte Strommenge aus Windkraft sank 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 % auf 131,3 Milliarden Kilowattstunden. Der Anteil der Windkraft an der Stromerzeugung sank ebenfalls, von 31,5 % im Jahr 2024 auf 30,0 % im Jahr 2025. Dennoch blieb die Windkraft die wichtigste Energiequelle in der inländischen Stromerzeugung.
Die Stromeinspeisung aus Photovoltaik nahm 2025 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 17,4 % auf 70,1 Milliarden Kilowattstunden zu. Dies entsprach 16,0 % der gesamten inländischen Stromproduktion. Damit stiegen sowohl die produzierte Menge als auch der Anteil an Strom aus Photovoltaik auf neue Höchstwerte für ein Gesamtjahr seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018.
Im langfristigen Trend ist ein deutlicher Wandel in der inländischen Stromerzeugung erkennbar: Während bis 2022 konventionelle Energieträger dominierten, wurde seit 2023 mehr Strom durch erneuerbare Energien erzeugt. 2025 wurde in fast allen Monaten mehr Strom aus erneuerbaren als aus konventionellen Energieträgern eingespeist. Im Jahr 2018, dem ersten Jahr der Erhebung, waren mit 207,5 Milliarden Kilowattstunden noch fast ein Viertel weniger Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und ins Netz eingespeist worden als 2025. Parallel dazu nahm die Stromerzeugung aus konventionellen Energiequellen deutlich ab. Während 2018 noch 355,8 Milliarden Kilowattstunden aus fossilen Quellen eingespeist worden waren, halbierte sich dieser Wert auf 175,0 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2024. Im Jahr 2025 stieg die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern wieder leicht auf 181,3 Milliarden Kilowattstunden.“