Als erstes werden die alten Windenergieanlagen abgebaut. Der Windpark Kreutzberg, der nördlich der B244 zwischen den Wittinger Ortsteilen Suderwittingen und Ohrdorf liegt, verändert jetzt sein gewohntes Bild. Seit dem Jahr 2001 drehten sich hier fünf Windenergieanlagen der Marke Nordex N62 mit einer Gesamthöhe von 100 Metern und jeweils 1,3 MW Nennleistung. Jetzt gehen diese Anlagen in den Ruhestand und werden durch fünf größere Anlagen Enercon E175 mit jeweils 7 MW Nennleistung und 249,5 Meter Gesamthöhe abgelöst. Zukünftig trägt der Windpark der deanGruppe den Namen „Kreutzberg-Nord“.

Nach der Planungsphase hat die Durchführung des Repowering-Projekts in Kreutzberg-Nord nun begonnen. Hauke Eggers-Mohrmann von ecoJoule construct GmbH, der Projektierungsgesellschaft der deanGruppe, erläutert das Vorgehen in den nächsten Wochen:
„Zuerst wird der Windpark durch den Netzbetreiber, das Stromversorgungsunternehmen LSW, vom Netz genommen und abgeschaltet. Seit Beginn dieser Woche wurde im Inneren der Windenergieanlagen mit vorbereitenden Arbeiten zur Demontage begonnen. Voraussichtlich in der KW25 wird vor Ort ein Großkran einsatzbereit sein, um die erste Altanlage oberirdisch zu demontieren und die einzelnen Komponenten am Boden abzulegen. Danach zieht der Kran weiter zur nächsten Anlage.“

Insgesamt soll die Demontage der fünf Altanlagen ca. zwei bis drei Wochen dauern, sofern die klimatischen Verhältnisse und andere Einflussfaktoren dies zulassen. Der Bau der Fundamente für die neuen Anlagen des Windparks beginnt im September 2026.

Hier ein Hinweis der deanGruppe an alle, die sich für die Arbeiten interessieren: Das Betreten der Baustelle ist aus Sicherheitsgründen streng verboten. Aus der Ferne, mit ausreichendem Abstand und von einem sicheren Standort aus können die Arbeiten auf eigene Gefahr beobachtet werden.

Foto (deanGruppe 2022): Die alten Nordex-Anlagen im Windpark